Der Langwedeler Degen - ein Fundstück aus den Bereich der Burg Langwedel

Während der Grabungskampagne im Oktober 2006 am Langwedeler Freibad unter Leitung der Verdener Kreisarchäologin Frau Dr. Precht wurden unter anderen sieben eisernen Kanonenkugeln aufgefunden.

Der Langwedeler Kulturverein hat es mit Hilfe historischer Quellen unternommen, den Zeitraum einzugrenzen, während dessen die Kanonenkugeln bei Kampfhandlungen um die Langwedeler Burg verwendet wurden. Außerdem konnten die Kanonentypen, mit denen die Kugeln vermutlich verschossen wurden, bestimmt werden.

Die Fundstücke können in Ergänzung der Ausstellung "Geschichte der Burg und des Amtes Langwedel" zusammen mit ausführlichen Beschreibungen und einem Geschützmodell aus dem 17. Jahrhundert seit dem 09. März 2008 im ersten Geschoss des Langwedeler Rathauses besichtigt werden.

Zu den präsentierten Fundstücken gehört auch ein Degen, der um 1960 im früheren Burgbereich gefunden wurde. Von Experten des Ostfriesischen Landesmuseums Emden wurde als Zeitraum, aus dem die Waffe stammt, die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts bis zur ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts geschätzt.

Durch die Förderung der der Stiftung der Kreissparkasse Verden konnte der Langwedeler Kulturverein eine Konservierung bzw. Teilrestaurierung des Degens durchführen lassen. Seine Präsentation wird durch eine Beschreibung der Fundumstände und die Begründung für die Datierung des Fundstückes ergänzt.

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Fotos: H.-H. Prüser, H. Prummel

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