Termine


Udo Smorra: Eisenplastiken
Der Langwedeler Bildhauer Udo Smorra stellt am Samstag, dem 02.12. (15 - 18 Uhr) und am Sonntag, dem 03.12. (11 – 17:30 Uhr) zirka 25 Eisenplastiken im Häuslingshaus, Auf dem Sandberg 11, 27299 Langwedel vor.

Ausstellung wird mit einer Vernissage eröffnet. Sie beginnt am Samstag um 15 Uhr und wird musikalisch mitreißend begleitet von Gert Alsleben (E-Piano) und Julie Kempski (Geige).

Wolfgang Ernst vom Langwedeler Kulturverein wird in die Veranstaltung einführen. Eine kurze, prägnante Tonbildschau zum Werkprozess des Bildhauers Udo Smorra und die ausgestellten Plastiken selbst werden danach sicher Anlass für Gespräche schaffen. Udo Smorra (www.udo-smorra.de/rostlaube) steht dazu für Fragen und Gedankenaustausch gerne bereit.

"Kroberto - ein komisches Huhn"
Am 12. November startet erneut die fünfteilige Serie "Kindertheater - Kinderkultur" und zwar 15:00 Uhr im Bürgersaal des Langwedeler Rathauses mit dem Stück "Kroberto - ein komisches Huhn" von und mit Eva Spilker. Der Langwedeler Kulturverein lädt herzlich ein.

Zum Inhalt: Eine Henne findet im Hühnerhof ein schönes großes Ei, brütet es aus und - heraus schlüpft ein winziges Krokodil! Von nun an geht es rund im Hühnerhof. Kroberto ist anders, der will einfach nicht gackern, frisst keine Körner und überhaupt: der wächst und wächst. Die Henne muss mit ihm ausziehen. Eines Tages jedoch geht es um das Leben eines Kükens und jetzt kann Kroberto zeigen, was in ihm steckt!

Das Theaterstück ist geeignet für Kinder ab drei Jahre (Kindergarten- und Grundschulalter) und dauert ca. 50 Minuten.

Rückblicke

Nachklapp zum Bücherflohmarkt Am 28. und 29. Oktober fand wieder der beliebte Bücherflohmarkt im Häuslingshaus statt. Durch viele Buchspenden konnte auch neue Literatur, unterhaltsam oder anspruchvoll, gefunden werden.

Ab den frühen Nachmittagen gab es Kaffee satt und selbstgebackenen Kuchen. Das war dann der Hit Büchermarktes, den der Langwedeler Kulturverein unter Leitung von Silke Fronzek und unter tätiger Mithilfe von Jutta Gründemann und Karin Plumhoff durchgeführt haben.

Nachklapp zu "MENSCHEN ART 2" Kunst und Kultur ist ein unverzichtbares Lebensmittel jenseits der Nahrung. Kunst ensteht mitten im Leben, bereichert die Gemeinschaft und zeigt deren Widersprüche auf. So auch die Ausstellung "MenschenArt 2" , die Kunstwerke in einem historischen Gebäude präsentierte.

Dieter Juknischke zeigte seine Skulpturen aus Bronze, Sandstein, Mamor und edlem Holz. Seine Werke bestechen durch die besonders sorgfältige Bearbeitung der unterschiedlichen Materialien und die große Ausdruckskraft. Durch die farbenfrohen Bilder von Margit Schöler-Wippler wurde ein schöner Kontrapunkt gesetzt. Sie zeigt in ihren Werken sowohl Gegenständliches als auch Abstraktes in verschiedenen Techniken. Eine gelungene Symbiose verschiedener Kunstrichtungen.

Nachklapp zu "Stories of Tory"
Stimmungsvolle Bilder der Inselwelt der Faröer, der Insel Tory und von Grönland zogen die zahlreichen Besucher der Veranstaltung "Stories of Tory" in Bann. Steile Küsten. Moore, kleine Dörfer und viel Einsamkeit prägen dort Landschaften und Menschen.

Passend dazu trug Christiane Stanko Texte von Maximilin Küthe aus seinem Buch "Irische Inseln- Erben der Einsamkeit", Texte, die ein Bild der Menschen aus dieser Landschaft zeichneten

Und dazu immer wieder Thomas Loefke mit seiner Harfe. Er verstärkte mit seiner einfühlenden Musik die Besinnlichkeit des Nachmittags im Häuslingshaus, die die Besucher erfasste. Natürlich wurde am Schluss noch mehr gefordert und durch Zugaben erfüllt.

Nachklapp zum Raku-Lehrgang
Der Landwedeler Kulturverein e. V. hatte Interessierte zum Raku Schnupperkurs unter der Leitung von Corinna Möller eingeladen. Leider konnten auf Grund der eingeschränkten Brennmöglichkeiten nur 5 Teilnehmer daran teilnehmen. Und so war dieses spannende und in manchen Phasen wirklich heiße Angbot schnell ausgebucht.Andere mußten auf einen evtl.weiteren Kurs vertröstet werden.

Der Kurs zu der speziellen Brenntechnik von Ton wurde fachkundig von Corinna Möller eingeführt, Die Raku-Technik wurde schon in grauen Vorzeiten, ursprünglich in Japan, entwickelt. In Europa fand die Technik in abgewandelter Form schon in die Antike und jetzt noch in einigen Gegenden Afrikas Verwendung.

Die bereitgestellten, vorgebrannten Tonrohlinge wurden von den Teilnehmerinnen mit speziellen Raku-Glasuren dekoriert und bei 1000° C (Niedrigbrand) in einem transportablen Brennofen zum Schmelzen gebracht. Die Farbeffekte entstehen bei dieser Technik durch Oxide, wie Eisenoxid, Kupferoxid, verschiedene Metallsalze und Mineralien. Gespannt wurde die Farbentwicklung während des Brennvorgangs verfolgt. Als die Glasuren ausgeschmolzen und keine Blasen mehr zeigten waren, mussten die Töpferwaren heißglühend aus dem Ofen geholt werden und in eine mit leicht brennbaren Material gefüllte Tonne gegeben werden. Bei diesem Prozess der Nachreduktion wird der Scherben an den Stellen geschwärzt, die vorher nicht mit Glasur versehen wurden. Durch den Temperaturschock entstehen zudem die für Raku typischen Risse. Jede Teilnehmerin konnte ihre Objekte, jedes ein Unikatstolz mit nach Hause nehmen.

Nachklapp zum Tag des offenen Denkmals
Als diesjähriges Motto zum Tag des offenen Denkmals wurde "Macht und Pracht" ausgegeben. Das Langwedeler Häuslingshaus hat weder das eine noch das andere zu bieten. Stattdessen eher Ohnmacht und Einfachheit und das ist genau so gut vorzeigbar!

Deshalb sollte dieser Tag nicht am Langwedeler Häuslingshaus vorbei gehen. Der Langwedeler Kulturverein bot zwei Arten von Führungen an: Zur Geschichte des Häuslingshauses und seiner Wiederherstellung sowie Geschichten darum und des niederbäuerlichen Lebens. Wolfgang Ernst und Silke Fronzek standen dafür zur Verfügung stehen,

Kaffee und selbstgemachter Kuchen wurde am Nachmittag ab 13:30 Uhr angeboten. Trotz Langwedeler Markt, Modell-Eisenbahnausstellung und Präsentation von Bootsmodellen im Burgbad, konnte sich der Tag des offenen Denkmals am häuslingshaus behaupten..

Nachklapp zur Ferienspaßaktion
Die Ferienspaß-Aktion war trotz der widrigen Wetterverhältnisse ein voller Erfolg! Das Fazit der Kinder und ihrer Eltern: das war ein toller Nachmittag.

Alle von der Gemeinde ausgelosten Kinder waren gekommen und gespannt auf Eva Spilker vom Regenbogentheater, die versprochen hatte, richtige Theaterpuppen mit ihnen herzustellen. Zuerst stellte Eva Spilker verschiedene Charakterköpfe aus ihrem Fundus mit kleinen improvisierten Szenen vor. Die Kinder lernten, wie sich der Ausdruck eines Gesichtes verändert, wenn die Nase lang oder kurz ist, wenn die Ohren groß, klein oder rund oder eher eckig sind oder vorne oder hinten angebracht sind oder wenn Haare nach vorne (der sieht ja aus wie Trump!) oder nach hinter gekämmt sind.

Dann ging es an die Arbeit. Auf die Styroporkugeln wurden Nase, Augen, Ohren und Lippen aus Schaumstoff ausgeschnitten, aufgeklebt und das Ganze individuell angemalt. So waren nach kurzer Zeit verschiedene Tiere: Katze, Schwein und Kalb entstanden, aber auch ein Einhorn, ein Troll und ein Monster (aber ganz liebes) entstanden.

In der Pause, in der die Farbe trocknen sollte, wurden die Kinder mit Getränken, Hamburgern. Muffins und andern Kleinigkeiten verwöhnt. Und sie ließen sich Gott sei Dank auch nicht vom Regen abhalten, sich kräftig zu bewegen, bevor es dann zum Abschluss kam: Ein improvisiertes Theaterstück wurde den Eltern zum Teil mit den eigenen Theaterköpfen und mit Figuren aus dem reichhaltigen Fundus von Eva Spilker geboten. Sie hatten sich das Thema : "Die Bremer Stadtmusikanten" gewählt.

Nachklapp zur gut besuchte Matinee im Häuslingshaus
"Die Grenzen des Sommers" war Gegenstand einer Lesung im Langwedeler Häuslingshaus mit Inge Buck. Die mehrfach mit Preisen geehrte Autorin las Geschichten, "Geschichten, die an Grenzen spielen, Grenzen zwischen den Jahreszeiten und Lebenszeiten, zwischen Land- und Stadtleben, Alltäglichem und Irrealem, Gegenwärtigem und Vergangenem, zwischen Wunsch und Wirklichkeit, zwischen Leben und Tod.".

Eine Auswahl von zehn der meist kurzen Beschreibungen von "Portraits", Landschaften, Lebensabrissen wurde sprachgewandt und eindrucksvoll vorgetragen, beeindruckend beispielweise Geschichten wie "Kardendistel", "Urlaubsfotos aus dem Krieg" oder "Sechshundert Meter über dem Meeresspiegel".

Dazwischen bot Frau Olga Kuhlemann ihre sorgfältig auf die Lesestücke ausgewählten musikalischen Zwischenspiele am Cello. Als Glanzstück empfand das Publikum sicher die Polka von Dmitri Schostakowitsch. Sozusagen als Vorspann war ein Dialog von Inge Buck und Lothar Bührmann angesagt, der "Die Grenzen des Sommers" mit Cartoons illustriert hatte.

Frau Buck umriss das internationale Renommee Lothar Bührmanns als bildender Künstler und das Publikum bekam durch ihn Einsicht in den Prozess von der Textvorlage bis zum fertigen Cartoon.Zwei Mappen mit Originalen dieser Cartoons, versehen mit Textteilen aus den Geschichten, denen sie zugeordnet waren, konnten nach der Lesung eingesehen werden.

Das Publikum erlebte einen sehr anregenden Sonntag-Vormittag und dem Langwedeler Kulturverein wurde viel Lob zuteil für das gebotene Ambiente und den gebotenen Kulturgenuss.

Wer an der Veranstaltung keines der Buchexemplare aus der Auslage des Sujet-Verlagen erwerben konnte, dem wird sicher der Papier- und Buchhandel Gelegenheit geben, den Band "Die Grenzen des Sommers" zu bestellen."

Nachklapp zum Sommerkonzert
Am 10. Juni fand das Konzert mit den "Herren Bertzbach" im Häuslingshaus statt. Bei ausverkauftem Haus boten Tobias und Lennard Bertzbach ihr neues Programm.

Mit sehr viel Georg Kreisler, seinem schwarzem, tiefsinnigem Humor und vielen verrückten Geschichten wussten die Künstler mit Gesang und Piano die Gäste zu begeistern und zu rhythmischem Beifall herauszufordern. Dazu gab es einen Teil mit Songs von Hans Albert und zwei modernen Liebeslieder aus der Feder von Lennard Bertzbach.

Ein sehr vergnüglicher Abend, der erst nach weiteren Zugaben und dem Lied von Reinhard May "Gute Nacht Freunde" beendet wurde.

Zuvor hatte der Langwedeler Kulturverein schon am Nachmittag zu einem Picknick im Garten des Hauses und zu gutem Essen, einem Gläschen Wein oder Erdbeerbowle, interessanten Gesprächen eingeladen. Bei sommerlichem Wetter und feinem Ambiente bot Hilton Gonzales begleitend brasilianische Volksmusik aus seinem Heimatsland und wusste die Gäste mit seiner angenehmen, weichen Stimme durchaus zu begeistern.

Insgesamt ein gelungenes Event für den Start in einen unbeschwerten Sommer!

Nachklapp zum Konzert mit der Band "Hot Club d Allemagne"
Ein Konzert von ganz besonderer Klasse wurde am 17. Juni im Rathaus auf Einladung des Kulturvereins geboten. Die Presse schrieb zu diesem Ereignis: Eine "feurige Homage an Django Reinhardt"!

Der "Hot Club d Allemagne" bestehend aus Musikern mit Violine, Gitarre und Bass sehen sich in der Tradition von Django Reinhardt, also einer Stilrichtung, die als Gypsy-Jazz bekannt wurde."

Tino Scholz, Franziskus Sparrbrod, Thomas Prokein und Karl-Heinz Scholz aus Leipzig haben seit 2002 diese Formation gefunden und seitdem ihre Liebe zu dem "Zigeunerjazz" mit eigenen Kompositionen perfektioniert.

Dieses hochklassiges Konzert hätte wirklich ein breiteres Publikum verdient gehabt.

Nachklapp zu "Radlers Seligkeit"
Günter Gall on Tour nach 45 Jahren auf der Bühne mit seinem Jubiläumsprogramm "Radlers Seligkeit", ein Programm mit Gesang, Gitarre und Gedöns und passend zum 200 jährigem Jubiläum des Fahrrades.

Der Barde aus dem Rheinland ist im ganzen deutschsprachigen Raum, sowie im angrenzenden Ausland unterwegs. Als einfühlsamer Interpret zahlreicher Literaturprogramme bereichert er die deutschen Kleinkunstbühnen. Begleitet wird er von dem versierten Gitarristen Konstantin Vassiliev.

Nach Günter Gall begann die Geschichte des Fahrrades am 12.Juni.1817. Damals fuhr Freiherr von Drais mit seiner Laufmaschine von Mannheim nach Schwetzingen. Weiter ging die Entwicklung vom Hochrad, zum "saftey" (Niederrad) bis zu modernsten Gefährten wie E-bike oder Mountainbike.

200 Jahre Fahrradgeschichte werden erzählt mit vergnüglichen Erzählungen u.a von Heinrich Böll oder Hayfa al Mansour, historischen und neuen Fahrradliedern. Günter Gall’s kongenialer Partner Konstantin Vassiliev interpretiert virtuos Medleys bekannter Fahrradlieder. Das Fahrrad steht für einen friedlichen, völkerverbindenden sowie ökologischen Umschwung - also auf die Räder - und immer den Wind im Rücken!"

Die Langwedeler erlebten einen äußerst vergnüglichen Abend im Langwedeler Häuslingshaus und verabschiedeten Günter Gall und Konstantin Vassiliev mit viel Beifall.

Nachklapp zur Walpurgisnacht und zum 1. Mai 2017
Viel Volk versammelte sich um das Häuslingshaus, um den April mit einer Walpugisnacht zu verabschieden und den 1. Mai zu begrüßen. Das gute Wetter spielte dabei sicher eine wichtige Rolle.

Zur Walpurgisnacht hatten sich Hexen nach Langwedel verlaufen und eine Wahrsagerein sagte Leuten die Zukunft voraus für die, die sie wissen wollten. Speise und Drank gabs reichlich. Die Feuerwehr Langwedel grillte Würste. Der Gewinn füllte die Kasse der Jugendfeuerwehr. Über einem offenen Feuer brodelte mild scharfe Gulaschsuppe im Hexentopf und der am Bierwagen konnte der enstande Durst umgehend gelöscht werden. Alternativ konnte dem auch mit Sekt und/oder Bowle begegnet werden. Frühzeitig wurde das Lagerfeuer entzündet, an dem sich Kinder mit backen von Stockbrot vergnügten. Eine Lichtershow beendete den Abend mehr oder weniger.

Mit dem Maibaum-Setzen begann die Maifeier, gebührend begleitet von der Band "Sax & friends", die bis zum frühen Nachmittag zur Maifeier aufspielte.

Den alten Langwedelern ist "Bomanns Dirk" ein Begriff. Der war Bewohner des Häuslingshauses, 1974 Schützenkönig und hätte am 1. Mai Geburtstag gehabt. Der Schützenverein Langwedel erinnerte an ihn, indem er dessen wieder aufgefundene und restaurierte Schützenscheibe am Häuslingshaus anbrachte. Freunde von Oldtimern kamen am 1. Mai ebenfalls auf ihre Kosten. Zu sehen waren Trecker verschiedener Fabrikate und verkoppelt durch Treibriemen verschiedene Maschinen des Handwerks, insbesondere eine Drechelmaschine. Zwei historische Motorräder ergänzten die Präsentation.

Für Speise und Trank war natürlich auch am 1. Mai gleich nach dem gesetzten Maibaum gesorgt: Bratwurst in verschiedenen Varianten, von der Feuerwehr serviert, Wein, Sekt mit einem Schuss Mirabellenlikor aus eigener Ernte und das traditionelle Häuslingsfrühstück bot der Langwedeler Kulturverein an. Kaffee und selbgebackene Kuchen stand noch auf dem Speisezettel. Ziemlich außergewöhnlich: Kaum war die Mittagszeit gekommen, wurde nach Kaffee und Kuchen gefragt. Entsprechend früh musste Ausverkauf gemeldet werden.

Das Resümee: Der Langwedeler Kulturverein bot zwei unterhaltsame Tage, das vielen Leuten Spass bereitete. Den Helfern, die das Gelingen einer solchen Veranstaltung sicherstellen, sei für ihren Einsatz herzlich gedankt.

Nachklapp zum ersten Straßenfest in Langwedel
Langwedels traditionelle Kulturtage wurden 2017 erstmals in Form eines Straßenfestivals gestaltet mit Akrobaten, Jongleuren, Malern, Stelzenläufern und Musikern. Veranstalter war wie immer die Gemeinde Langwedel, die vom Langwedeler Kulturverein e.V. und mit der Programmgestaltung von Tina Badenhop und Christoph Bendikowski unterstützt wurde. Bürgermeister Andreas Brandt eröffnete die Veranstaltung zusammen mit Christoph Bendikowski.

Daniela Franzen, Tina Badenhop und Marcello Monaco boten ihre atemraubende show "Volare", Christoph Bendikowski und Tina Badenhop erzählten ihre Interpretation von Dornrößchen zusammen mit selbstgemachter Straßenmusik und Akrobatik in einem Reifen, das "Trio Mio" mit Merle Freund,Martin Bogus und Paul Wallner zeigten Jonglage vom Feinsten dem staunenden Publikum und die Gruppe Cladatje war wie immer eine Klasse für sich.

Das war bei Weitem nicht alles: Die Sambatruppe "Clouhase" unter Leitung von Heiko Dieling machte musikalisch mächtig darauf aufmerksam, das Kulturtage in Langwedel stattfinden, genauso die prächtig gekleideten Stelzenläufer Merle Freund und Martin Bogus. Fabian Diffe aus Kamerun malte Portraits so oft, dass kaum Zeit blieb, seine Musik mit afrikanischem Flair zu spielen. Am Ende der Langwedeler Showmeile konnte man dem Schauschmieden zusehen oder mitmachen. Hoch lebe das alte Handwerk!

Für speziell kindergerechte Veranstaltungen war auch gesorgt: Einmal mit dem Stück der Daverdener Freilichbühne "Wer war Luther?",dann mit "Jokes die Curcusschule" uns dann Laszlo Monses Straßenmalerei mit Kreide, die Kinder mit viel Fantasie und verschiedenen Temperamenten anzog.

Das Wetter war fies zu den Langwedeler Kulturtagen. Stepptanz mit Mitgliedern des Ballettstudios Jessel musste ausfallen, Anne Richard konnte sich mit ihrer Malerei nur noch in's Rathaus zurückziehen und eine zweite Aufführung der show "Volare" musste abgebrochen werden.

Aber es gab einen regenfreien und teils sonnigen Abschnitt für das spektakuläre Finale, in denen einige der aufgetretenen Künstler noch einmal ihr Bestes gaben.

Das war das erste Langwedeler Straßenfest. Wird es eine Wiederholung geben? Schaun wir mal. Jedenfalls sei all den Unterstützer mit Hand, Kopf und Geld gedankt.

Nachklapp zu "Die Burg Langwedel und mehr"
Unter diesem Titel verbarg sich eine Ausstellung zur Burg Langwedel, in der zivile und militärische Fundstücke sowie Informationstafeln mit zahlreichen Kopien originaler Dokumente aus etwa viereinhalb Jahrhunderten im Langwedeler Häuslingshaus gezeigt werden. Die Ausstellung wurde am 03. März 2017 eröffnet und endete am 09. April 2017.

Das "...und mehr" bezog sich auf eine die Ausstellung begleitende Serie von vier Fachvorträgen am 23.März, 29.März, 07. April und 09. April.

Frauen kommen in der älteren Geschichtsschreibung höchst selten vor. Deshalb lag es nahe, deren Lebensumstände etwas zu beleuchten, soweit das eben mit der spärlichen Quellenlage möglich ist. Prof. Uwe Meiners vom Museumsdorf Cloppenburg referierte zu diesem Thema unter dem Titel "Die frühere Stellung der Frau im ländlichen Raum". Anhand von szenischen Darstellungen, z.B. des niederländischen Malers Pieter Bruegel wurden frühere Frauenrolle gezeigt, die sich eigentlich bis in das 20. Jahrhundert hielten. Ganz konkret wurde die Frauenrolle am Beispiel des Lebensweges der Antje Schoen geschildert, geboren 1883 und spätere Ehefrau des Kolonisten Wübbe Meyer, die acht Kinder gebar, von denen zwei früh verstarben. Die Informationen entstammen persönlichen Begegnungen und hatten deshalb einen sehr authentischen Charakter.

Die Burgausstellung zeigt im Wesentlichen Einzelereignisse wie Fehdeberichte, Zollstreitigkeiten, Kriegsereignisse u.s.w. aus der Geschichte der Langwedeler Burg. Alles ist unterlegt mit Kopien von Originaldokumenten aus verschiedenen In- und Ausländischen Staatsarchiven. Im Gegensatz dazu war die Buchvorstellung "Langwedel und die europäische Machtpolitik vom Westfälischen Frieden bis zum Wiener Kongress" von Prof. Armin Schöne am 29.03.2017 zu verstehen. In einem großen Bogen wurde dieser ereignisreiche Zeitraum erklärt. Die mit dem Westfälischen Frieden vom Erzbistum Bremen bzw. Bistum Verden zum Herzogtum Bremen bzw. Herzogtum Verden gewandelten Herrschaftsbereiche wurden immer mal wieder in Konflikte dieser Zeit einbezogen Auch ohne Burg und Amt war Langwedel dadurch dabei - wohl zum Verdruss der hiesigen Bevölkerung.

Es ist immer wieder erstaunlich mit welcher Fantasie und Energie Waffen erfunden bzw. eine Weiterentwicklung vorangetrieben wurden, um eigene Interessen anderen gegenüber durchzusetzen. Am 07.04.2017 trug zum Thema "Waffen vom 15. bis zum 17. Jahrhundert" Dr. Wolfgang Jahn von der Rüstkammer Emden vor. Mit umfangreichen Bildmaterial wurden Waffen jener Zeit dargestellt-Waffen, die, wie aus Inventaren und archäologischen Fundstücken ersichtlich ist, auch zur Verteidigung der Burg Langwedel genutzt wurden. Ergänzend zeigte Dr. Jahn, wie diese Waffen während kriegerischer Auseinandersetzungen eingesetzt wurden und welche brutale Wirkungen sie entfalteten. Man fragte sich, wie das die damaligen Menschen aushalten konnten. Hat sich bei heutigen Konflikten Wesentliches geändert? Ja. Der heutige Waffenführende ist weiter weg von der erzielten Wirkung im Ziel.

Hochherrschaftlicher Besuch auf der Burg war keine Seltenheit auf der Burg Langwedel Erzbischöfliche Besuche mit Gefolge nutzten das Schloss bei verschiedenen Gelegenheiten und sie bedienten sich aus dem Vorrat der Burg. Was genau bei solchen Gelegenheiten von "Bessergestellten" gegessen wurde, findet man in Inventaren, aber auch bei Ausgrabungen historischer Plätze. So auch 2006 bei Ausgrabungen an der Burg Langwedel. Neben Kanonenkugel, Keramiken, Tonpfeifenreste und v.a.m. kamen auch Austernmuschelschalen ans Tageslicht. Bekanntermaßen waren das eine Delikatesse, die nur Reicheren vorbehalten war und das war der Anlass einen ausgewiesenen Experten, Herrn H.-C. Küchelmann, für einen Vortrag zu diesem Thema einzuladen. Referiert wurde über die Bestimmung der Herkunft historischer Austern-Funde, den Transport dieser empfindlichen Ware und die wirtschaftliche Bedeutung für die früheren adligen "Besitzer" der Austernbänke, ihren nicht nachhaltigen Abbau und das Anlegen künstlicher Austernb ke.

Fazit: Die Burgausstellung bot viele Einzelheiten, die besondere Ereignisse mitsamt den zugehörigen Zeugnissen herausstellte. Zweck der begleitenden Vorträge war, diese Zeugnisse zu ergänzen bzw. zu vertiefen. Aus allen Vorträgen konnten die Besucher viel Neues mitnehmen. Insgesamt war das Interesse zufriedenstellend, auch wenn die Ausstellung und die Vorträge mehr Besucher verdient hätten.

Nachklapp zu "Heini Holtebeen"
Heini Holtenbeen war ein stadtbekanntes Bremer Original des ausklingenden 19. Jahrhunderts und lebte in der Altstadt, im Schnoor. Um ihn und sein Schicksal rankt sich ein historischer Bilderbogen von anekdotischen Szenen mit Zeitgenossen wie der Fisch-Lucie, mit sagenhaften Geschichten von der Entstehung des Weyerberges in Worpswede und von der Gräfin Emma.

Mit dieser Geschichte von und mit Eva Spilker's Puppentheater ludt der Langwedeler Kulturverein e.V. zu einem vergnüglichen Nachmittag für Erwachsene ein.

Nachklapp zu "Ein Ritter ohne Furcht und Tadel"
Das letzte Stück der fünfteiligen Reihe "Kindertheater und Kinderkultur" führte das Ekke Neckepen-Theater von und mit Christoph Bendikowski auf. Um die fünfzig Besucher, Kinder Eltern oder Großeltern, folgten besgeistert der Geschichte um den jungen Artus, den berüchtigten Ritter Kunibert und einem tolpatschigen Drachen.

Insgesamt war das Angebot "Kindertheater und Kinderkultur" ein voller Erfolg und deshalb wird es eine Wiederholung geben, beginnend im Herbst 2017.

Nachklapp zum Frühjahrs-Kunsthandwerkermarkt
Wieder waren fast 40 Austeller aus der Region und darüber hinaua zum Frühjahrs-Kunsthandwerkermarkt ins Langwedeler Rathaus gekommen, um ihre Werke zu zeigen. Die diesjährige Besonderheit war Tiffany-Glaskunst, die Besucher in besonderer Weise anzog. Am Sonnabend hinderte das sehr schlechte Wetter den üblicherweise großen Besucherstrom, der bei besserem Wetter nachgeholt wurde.

Für Kaffee, Kuchen und heiße Würstchen sorgte diesmal der Förderverein der Grundschule Langwedel. Die Einnahmen nutzt der Verein für besondere Anschaffungen.

Nachklapp zum Figurentheater "Die verzauberte Prinzessin"
Der Langwedeler Kulturverein e.V. hatte am 5.Februar kleine Leute ab 4 Jahre und große Leute zu einem Theaternachmittag im Rahmen der Reihe "Kindertheater und Kinderkultur" ins Rathaus in Langwedel eingeladen. Und viele Kinder kamen mit ihren Eltern, Omas und Opas um das spannende Stück von und mit Eva Spilker und ihrem Regenbogen-theater mitzuerleben. "Die Verzauberte Prinzessin", die eigentlich gar nicht verzaubert war, sondern nur einen spannenden Traum in der Nacht vor ihrem Geburtstag hatte, zog schnell die Besucher in ihren Bann und ließ kleine und große Leute mitfiebern.

Die vielen leuchtenden Augen machten deutlich, auch in Zeiten von Zeichentrickfilmen und Computern hat das traditionelle Puppen- oder Figurentheater nichts von seiner Faszination verloren.

Nachklapp zur Jahresabschlussveranstaltung "unglaublich"
Sonst hatte der Langwedeler Kulturverein zum Jahresabschluss immer ein Konzert geboten. Diesmal einen kabarettistischen Streifzug durch die Welt des Glaubens von und mit Pago Balke. Keine der Weltreligionen und ihren Protagonisten blieb verschont. Und Stoff für Unglaubliches schien unerschöpflich. Das zahlreiche Publikum war begeistert und manch' einer wurde auch erleuchtet, wie es Pago Balke versprochen hatte.

Eine besondere Würze erhielt die Veranstaltung durch Gerhard Stengert, einmal als Percussion-Untermalung des kabarettistischen Vortrags und dann mit Soli an der Marimba. Das Publikum erlebte einen Künstler an diesem Instrument, der mit seiner besondereren Virtuosität großen Beifall erhielt. Man versteht: Er ist wohl einer der bekanntesten Marimbaisten in Deutschland, der am Konservatorium Osnabrück lehrt.

Nachklapp zum Kindertheater "... und sie folgten dem Stern"
Es hat schon Tradition: im Langwedeler Häuslingshaus wurde wieder kurz vor Weihnachten ein weihnachtliches Stück für Kinder ab vier Jahre und ihre Familien aufgeführt. Diesmal das Stück "... und sie folgten dem Stern". Vieles Bekannte aus der Weihnachtsgeschichte kam vor: Kaiser Augustus, die drei Könige mit ihren Geschenken, aber auch drei bitterarme Freunde.

Nach dem Figurentheater Eckke Neckepen mit offen geführten Holzfiguren geht die Weihnachtsgeschichte so: Kaiser Augustus ist verzweifelt: Er weiß gar nicht wie viel Schlösser, Kutschen, Gold, ja noch nicht mal wie viele Untertanen er überhaupt hat und so gibt er den Befehl, dass sich jeder zu seinem Geburtsort begeben müsse, um sich zählen zu lassen. So machen sich auch die drei Freunde auf den mühevollen Weg. Wie sie dem Stern folgten, was sie wundersames auf dem Weg erlebten und schließlich zu dem Stall kommen, in dem sie ein Kind auf Stroh und drei Könige vorfinden, erzählt die Geschichte von und mit Christoph Bendikowski und seinen Figuren. Und der Schluss: Die Könige schenken dem Kind Gold, Weihrauch und Myrre, die armen Freunde ihre vom Stern gerade erhaltenen Geschenke, einen Lebkuchen, ein warmes Fell und ein Speielzeugpferd. Ein Wunder, dass die drei Freunde und die drei Könige Freunde werden?

Nachklapp zum Kindertheater "Der kleine Wal"
Die fünfteilige Reihe "Kindertheater und Kinderkultur" wurden erfolgreich am 13. November gestartet. "Der kleine Wal" von und mit dem Figurentheater Ekke Neckepen.

Die Kinder (und anscheinend auch Eltern bzw. Großeltern) verfolgten interessiert bis gespannt der poetischen Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem Schiffsjungen und einem kleinen Wal, einer großer Fahrt zur See und zahlreichen Abenteuern.

Die zahlreichen Besucher der Veranstaltung deuten zumindest an, dass der Langwedeler Kulturverein anscheinend mit seinem Ziel, Kindern die Möglichkeit zu bieten, Theater erleben zu können, ein Bedürfnis befriedigen konnte. Wir sind gespannt auf die Resonanz des nächsten Stücks unserer Reihe "Kindertheater und Kinderkultur".

Nachklapp zum Herbst-Kunsthandwerkermarkt 2016;
36 Kunsthandwerker und Kunsthandwerkerinnen stellten am 05. und 06. November 2016 ihre Werke und Produkte aus und boten sie zum Verkauf den sehr vielen Besuchern aus Langwedel, Verden, Achim und darüber hinaus an. Von herbstlichen, adventlichen und weihnachtlichen Gebrauchs- und Dekorationsartikeln, Schmuck und Geschenkartikeln wurde eine große Auswahl präsentiert. Die Anbieter kamen sowohl aus der Nähe, aber auch aus der gesamten norddeutschen Region, so dass auch diesmal wieder etwas Neues zu entdecken gab. Besonderes Augenmerk zog in diesem Herbst die Marionetten-Bauerin Frau Scholz auf sich. Sie zeigte ihre selbstgebauten Marionetten, die überzeugend bestimmte Charaktere wie einen Oberlehrer Besserwisser darstellte.

Als eine weitere Besonderheit stand eine Spendenbox bereit. Jeder dabei gesammelte Euro-Cent wird der Veranstaltungsreihe Kindertheater Kinderkultur zufließen, so dass die einzelnen Stücke zu einem für Kinder und ihre Begleitpersonen tragbaren Eintrittspreis angeboten werden können.

Der Förderverein der Oberschule am Goldbach betreute diesmal das Cafe im Obergeschoss des Rathauses. Der Erlös des selbstgebackenen Kuchens und des Kaffeeausschanks wird wie immer der Arbeit des Vereins zu Gute kommen.

Nachklapp zum Konzert "Celtic Fiddle, Harp and Song"
Der Langwedeler Kulturverein kündigte an: Am 22. Oktober wird es im Häuslingshaus irische Musik vom Feinsten mit Máire Breatnach und Thomas Loefke angeboten. Binnen einiger Tage war die Platzkapazität des Häuslingshauses erschöpft. Das hieß: Der Veranstaltungsort konnte nur der Langwedeler Rathaussaal sein. Die Grenze des zusätzlichen Kartenkontingenz wurde schnell wieder erreicht. Von daher erst einmal ein (finanzieller) Erfolg. Das wurde aber durch das Konzert zur Nebensache. Fantastisch das Spiel von Thomas Loefke an der irischen Harfe. Es erklang Musik wie ein Widerhall der besonderen Landschaften Irlands, Schottlands und der Färörer Inseln. Das Geigenspiel von Máire Breatnach und nicht minder ihr Gesang überzeugte als herausragende Musikerin und Sängerin mit außergewöhnlicher Ausstrahlung. Sie ist eine musikalische Geschichten-Erzählerin. Ihre Kompositionen handeln von Liebespaaren der irischen Mythologie, ihrer Lieder sind die großen, traditionellen Liebeslieder Irlands, die sie vorwiegend in gälischer Sprache vorträgt und damit einen hohen Grad an Authetizität erreicht.

Die zahlreichen Besucher erlebten einen Abend mit herausragender Musik mit ebenso herausragenden Musikern. Der Beifall fiel entsprechend intensiv aus, auch als Dankbarkeit einer für hiesige Ohren etwas andere Musik.

Nachklapp zum Tag des offenen Denkmals 2016
Thema des diesjährigen, bundesweiten Tag des offenen Denkmals war "Gemeinsam Denkmale erhalten". Der Langwedeler Kulturverein kann mit seinem Häuslingshaus einen Beitrag dazu leisten und lädt an diesem Tage zu einem Besuch des Häuslingshauses in Langwedel, Auf dem Sandberg 11 ein.

Aus aktuellem Anlass wurde das offizielle Thema etwas abgewandelt zu "Denkmale und Erinnerungen gemeinsam erhalten". Der Anlass: Im Sommer dieses Jahres wurde der Bildband "ut de Schooltied" fertiggestellt. Eine Gemeinschaftsarbeit mehrerer Privatpersonen, des Vereins "Kultur und Geschichte in Daverden" und des "Langwedeler Kulturvereins". Die umfangreiche Vorarbeit und mühsame Recherchen zu diesem Buch wurden aber von Heinz Kleinschmidt schon vor seinem Tode geleistet. Dieses Buch liegt nun zur Ansicht und natürlich zum Erwerb im Häuslingshaus aus. Zusätzlich wurde eine kleine Sammlung von Erinnerungen zur Geschichte der Volksschule in Langwedel gezeigt, angefangen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts.

Was das Denkmal Häuslingshaus betrifft wurde eine Bilddokumentation mit Erläuterungen zusammengestellt, die das Häuslingshaus im Zustand nach dem Wegzug des letzten Bewohners zeigt, den Werdegang der Renovierung unter dem Titel "Von der Ruine zur Kleinkunstdiele" und die Einweihung des fertiggestellten Hauses. Wie viele Helfer, Sponsoren und Schritte nötig waren, um das Häuslingshaus in den jetzigen Zustand zu versetzen, wird mit dieser Ausstellung noch einmal deutlich gemacht. Außerdem wurde in einer kleinen Dokumentation der Frage nachgegangen "Wer war Häusling im Häuslingshaus?".

Am Tag des offenen Denkmals war viel los in Langwedel: Kommunalwahl, Langwedeler Markt und eben Tag des offenen Denkmals. Auf einmal konnte man kaum alles haben. Deshalb wurde am folgenden Wochenende noch einmal die Gelegenheit gegeben, die Ausstellungen zu besuchen. Am Freitag den 23. September wurde die Schulausstellung mit einer Finissage beendet. Heinz-Dieter Gerkens berichtete als Zeitzeuge über die Schulsituation nach dem II. Weltkrieg in Langwedel. Den musikalischen Rahmen bildete die Flötengruppe um Roswitha Behrends. Die Bilddokumentation "Von der Ruine zur Kleinkunstdiele" bleibt aber noch eine Weile erhalten.

Nachklapp zur Kulturfahrt zum Speicher XI
In diesem Jahr war das Ziel der jährlichen Kulturfahrt des Langwedeler Kulturvereins der Speicher XI in der Bremer Überseestadt. Das Besondere an diesem historischen, unter Denkmalschutz steheneden Gebäude, welches einst als Lager diente, ist die neue Nutzung als Kultur- und Bildungsstätte. Reiner Schümer, Planer der Dr. Hübotter Gruppe, die das Projekt Speicher XI umsetzte, hat in einer zweistündigen Führung zu der Entstehung des Projektes sowie den Problemen bei der Umsetzung detailliert Auskunft gegeben, insbesondere zum Thema die baulichen Herausforderungen unter den Bedingungen des Denkmalschutzes zu bewältigen.

Mit dem Speicher XI hat der Bremer Bauunternehmer und Mäzen Prof. Dr. Klaus Hübotter, neben dem Schlachthof und der Villa Ichon einen weiteren Ort für die Bremer Kulturszene ins Leben gerufen, indem sich Kunst und Kultur realisieren können und dabei der Spagat zwischen ökonomischen Voraussetzungen, Kulturangebot und Kulturförderung möglich ist.

Traditionell enden die Kulturfahrten des Langwedeler Kulturvereins mit einer gemütlichen Stunde in einem Restaurant. So auch diesmal. Damit ging ein lehrreicher Tag zu Ende.

Nachklapp zum Sommerkonzert mit dem Bremer Salonorchester
Wir konnten auch für 2016 das Trio des Bremer Salonorchesters für einen Auftritt in Langwedelel gewinnen. Gespielt wurde aber wegen des erwarteten großen Zuspruchs im Langwedeler Rathaussaal und nicht im Häuslingshaus. Wieder wurde mitreisende Musik geboten, diesmal unter dem Motto "Eine Reise durch die Kaffeehäuser Europas".

Mitglieder des Ensembles waren Paul Bialek (Violine), Zsolt Dombovari (Cello) und Hans-Jürgen Osmers (Piano), allesamt mit klassischer Musikausbildung und Mitwirkende in verschiedenen Orchestern. Und das konnte man hören.

Das musikalische Programm folgte zunächst den Musik-Metropolen längs der Donau: Bukarest, Belgrad, Budapest, Wien. Weiter ging die musikalische Reise nach Amsterdam und der Frage, ob der erotische Tango erlaubt sei. Es folgte Musik aus in den Kaffeehäusern in Paris, Roms, Madrids und als Schlusspunkt Paul Linckes Berlin.

Das Trio präsentierte "leichte Klassik" wie sie vor hundert Jahren, bevor es Radio, Fernsehen, Internet und Musikanlagen gab. Da wurde Unterhaltungsmusik in Salons, Kaffeehäusern und Sommerkonzerten im Freien per Hand nur mit dem Instrument und ohne Technik gemacht.

 































































































Bilder: Jutta Gründemann

Bild: Wolfgang Hustedt























































































Bilder: Jutta Gründemann




Bilder Jutta Gründemann










Bild: Wolfgang Hustedt







Bild: Jutta Gründemann



Bild: Jutta Gründemann; Sigrid Ernst wirbt für Kinderkultur













Lächelnd hören sie den Erinnerungen von Heinz-Dieter Gerkens zu


Zeitzeugen tauschen Erinnerungen aus.

Einige der Lehrer
Fotos:Jutta Gründemann