Im voll besetzten Langwedeler Häuslingshaus nahm Frau Seith-Groger ihr Publikum mit auf eine beeindruckende Reise: 30 Tage war sie allein mit dem Wohnmobil in Namibia unterwegs – ein Roadtrip voller Weite, Abenteuer und intensiver Begegnungen.
Eineinhalb Stunden lang erzählte sie lebendig und authentisch von ihrer Fahrt durch die endlosen Landschaften der Namib-Wüste. Mit eindrucksvollen Panoramabildern zeigte sie die unermessliche Weite und Einsamkeit dieser besonderen Region. Besonders faszinierend waren ihre Aufnahmen der höchsten Dünen der Welt, die sie im Gebiet von Sossusvlei erklomm – atemberaubende Sandberge, die im Licht der aufgehenden und untergehenden Sonne in leuchtenden Farben erstrahlten.
Neben den Wüstenlandschaften berichtete sie auch von wildreichen Nationalparks wie dem Etosha-Nationalpark, wo sie Elefanten, Giraffen und viele weitere Tiere in freier Wildbahn erleben durfte. Ihre Bilder von Gebirgszügen, rauer Küste und dem Zusammentreffen von Wüste und Meer machten die Vielfalt Namibias eindrucksvoll sichtbar.
Doch der Vortrag bestand nicht nur aus beeindruckenden Naturaufnahmen. Frau Seith-Groger teilte auch sehr persönliche Erlebnisse: von einer Panne mitten im Nirgendwo, einem Unfall und der ständigen Sorge, genügend Wasser und Benzin dabei zu haben – lebenswichtige Ressourcen in dieser abgelegenen Region. Besonders bewegend waren ihre Schilderungen der großen Hilfsbereitschaft der Menschen vor Ort. Trotz aller Herausforderungen wurde deutlich, wie sehr sie diese Reise geprägt hat.
Das Publikum lauschte gebannt, stellte interessiert Fragen und genoss dabei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre. Am Ende blieb nicht nur Fernweh, sondern auch große Bewunderung für den Mut und die Entschlossenheit einer Frau, die sich allein auf ein solches Abenteuer eingelassen hat.



