Volles Haus für Kunst

Elfriede Rippe eröffnet Ausstellung im Häuslingshaus
Langwedel – Da staunte Silke Fronzek, Vorsitzende des Langwedeler Kulturvereins, nicht schlecht, dass so viele kunstinteressierte Besucher ins Häuslingshaus kamen. Aber die Vernissage der Ausstellung der Künstlerin Elfriede Rippe aus Cluvenhagen lockte eben.
Für den Kulturverein begrüßte Uta von Salzen die Künstlerin und ihren Ehemann Wulf, aber auch die vielen Gäste im kleinen Raum des Häuslingshauses. Sie selbst hat zehn Jahre lang an einem Kurs der Volkshochschule mit Elfriede Rippe als Dozentin teilgenommen. „Diese zehn Jahre in der Malgruppe haben mir viel Spaß gemacht.“ Uta von Salzen unterstrich, dass Elfriede Rippe eigene Wege zur Umsetzung ihrer eigenen Ideen gegangen ist. In dieser kleinen Ausstellung im Häuslingshaus werden ganz unterschiedliche Motive gezeigt und es wird bei der Betrachtung der Bilder viel Fantasie bei der Umsetzung.
Elfriede Rippe war überwältigt von der zahlreichen Schar der Besucher. Sie hat Architektur studiert, um dann an der Hochschule für Künste im Sozialen in Ottersberg Kunsttherapie und Kunstpädagogik zu studieren, um ihr Hobby zu vervollständigen. „Das ist heute ein volles Haus“, freute sie sich. Bei ihrer Arbeit legt sie den Schwerpunkt auf abstrakte und gegenstandlose Kunst. „Die Wirkung meiner Arbeiten beruht im Wesentlichen auf dem Zusammenspiel von Farbe, Material und Oberflächenstruktur.“ Dann stellte sie eine kleine Leinwand auf den Tisch und bat die Gäste, doch einmal mit der Ölfarbe selbst zu versuchen, diese Leinwand auszufüllen. Das Angebot nahmen die anwesenden Kinder gerne an.
Nach diesen eröffnenden Worten von Elfriede Rippe kam Ehemann Wulf mit einem schönen Blumenstrauß. Dann konnten sich die Besucher davon überzeugen, dass das Nebeneinander von Dichte und Transparenz einen großen Freiraum für die Sicht ins Innere gewährt. Sie fängt mit dem Malen an der Leinwand an. Um sich dann einem weiteren Bild anzunehmen. So sind immer gleichzeitig mehrere Bilder im Werden. Durch das Experimentieren mit den Farben und ihr unterschiedliches Auftragen und Einsetzen in sehr subtilen Abstufungen kommt es zu ganz unterschiedlichen Wirkungen und Stimmungen. „Meine Arbeiten lassen dem Betrachter viel Freiraum für eigene Interpretationen und Assoziationen“. WHU Quellenangabe: Verdener Aller-Zeitung vom 07.10.2026, Seite 12